Universität Koblenz Landau

Green Chemistry.

Das Seminar zu Green Chemistry findet im April 2017 statt.

Anmeldung ist nur noch bis 15.01.2017 unter

schuhen@uni-landau.de möglich!

Auf der Basis der von Paul Anastas von der Environmental Protection Agency und John C. Warner entwickelten zwölf Grundprinzipien von Green Chemistry, erforscht und lehrt MINTovation Green Chemistry stets anwendungsbezogen.

Uns geht es nicht um eine Wissensanhäufung, sondern um die Entwicklung eines Grundverständnisses für Prozesse, die einerseits anthropogen induziert werden und andererseits von der Natur vorgelebt werden und uns in der Ausrichtung wichtiger Wirtschaftsbereiche helfen können, ökologischer zu werden.

Die Philosophie der grünen Chemie bezieht sich auf alle Bereiche der Chemie, dazu gehören die organische Chemie, anorganische Chemie, Biochemie, analytische Chemie und physikalische Chemie und wird somit nicht nur im industriellen Bereich verwirklicht.

Das Konzept der Click-Chemie wird oft als eine besonders grüne Art der chemischen Synthese bezeichnet.

Skripte
Name Online Ansicht PDF Download
Ökologische Chemie der Stickoxide Download
VWS 1 Verbundwerkstoffe Download
Modern Wastewater Treatment Download
Industrielle Abwasserreinigung (Fällung, Flockung) Download

Zusammenfassung der 12 Grundprinzipien von Green Chemistry:

  • Umweltverschmutzung vermeiden: Chemische Synthesen bzw. Prozesse und Reaktoren so gestalten, dass Verschmutzungen und Verseuchungen vermieden werden.
  • Sicherere chemische Produkte designen: Betonung von effektiven Produkten, die bei gleichem Nutzen weniger giftig sind als vergleichbare Materialien
  • Die Herstellung von weniger gefährlichen Stoffen: die Erstellung und Nutzung von Substanzen, von denen keine Gefahr für Mensch und Umwelt ausgeht.
  • Die intensive Nutzung erneuerbarer Rohstoffe.
  • Nutzung von Katalysatoren anstelle von stöchiometrischen Reagenzien.
  • Die Vermeidung unnötiger Zwischenstufen in chemischen Prozessen
  • Die Maximierung der Atomeffizienz: Synthesen und Reaktionen so gestalten und nutzen, dass keine/wenige Atome oder Moleküle der Ausgangsreagenzien übrig bleiben oder ungewünschte Stoffe entstehen.
  • Anwendung von sicheren Lösungsmitteln und Reaktionsbedingungen; wenn möglich Einsatz von Hilfsstoffen vermeiden.
  • Die Erhöhung der Energieeffizienz: wenn möglich Durchführung von Reaktionen bei Raumtemperatur
  • Die Herstellung von Chemikalien und Produkten, die nach der Nutzung natürlich abgebaut werden können, ohne der Umwelt zu schaden.
  • Echtzeitüberwachung, Kontrolle und Steuerung aller Vorgänge, um Verschmutzung und Verunreinigungen und damit Verschwendung vorzubeugen.
  • Das Risiko für Unfälle minimieren.

 

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